Make them famous: Welche Rolle spielen Medien in der politischen Social-Media-Debatte?

Titelbild SPiNNWERK Sommer-Analysen 2018

Die vierte oder publikative Gewalt. Die Gatekeeper. Die Meinungsmacher. Die Reihe an Schlagworten und Ehrentiteln, mit denen Medien und Journalisten in Verbindung gebracht werden, ließe sich problemlos fortsetzen. Selbes gilt für die Unkenrufe um den stetigen Niedergang dieser Zunft und ihrer Vertreter. Wer braucht sie noch, wenn es doch einfacher denn je ist, Informationen selbst zu besorgen und eine Meinung zu bilden? Und überhaupt, sind es nicht eher Influencer, die den harten Kampf um die Aufmerksamkeit für Bild, Text und Video in der Online-Welt gewinnen? Doch dieser Gedanke ist leichter ausgesprochen als überprüfbar. Fakt ist, Journalismus hat sich nicht nur durch die Medienkonvergenz in den letzten Jahren stark verändert und es bedarf an Mut, sich weiterzuentwickeln und nicht nur in klassischen Formaten zu denken. Und vor allem in Zeiten lauernder Fake-News-Gefahr ist es unumgänglich, sich vor allem auf die Aufgabe des Einordnens von Informationen, Beleuchten des jeweiligen Kontextes und die Seriosität der Quelle zu besinnen. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen, tragen die Medien weiterhin einen wichtigen Beitrag in der politischen Debatte – auch in den sozialen Netzwerken. Mit welchen Themen aus der Politik, seit dem Antritt der Regierung Kurz in den Facebook-Kanälen österreichischer Medien Platz die meisten Interaktionen erzielt wurden, haben wir uns im zweiten Teil der SPiNNWERK-Sommer-Analysen angesehen. Darüber hinaus gibt es noch einen kleinen Einblick darin, welches österreichische Medium die meisten Interaktionen seit Dezember 2017 in seinem Facebook-Channel zählen konnte.

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220 Tage Regierung und immer noch Social-Media-Wahlkampf?

Anonyme Facebookseiten und Dirty-Campaigning-Affären. Stetiges Ringen um die höchsten Fanzahlen zwischen Blau und dem neu gegründeten Türkis, im In- aber auch Ausland. Zumeist aufwändig produzierte Videos, für die es Wut- und Love-Reactions regnete. Der Wahlkampf rund um die Nationalratswahlen 2017 liegt Monate zurück, seit 18. Dezember 2017 gibt es eine neue Regierung. Doch was bleibt vom Rennen um die Stimmen auf Facebook und Co.? Was hat sich durch die Maßnahmen zur besseren Transparenz von Social-Media-Ads geändert?
SPiNNWERK Sommer-Analysen: 220 Tage Regierung Kurz! Was bleibt vom Social-Media-Wahlkampf

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