Mit welchen Social Media Plattformen kann man bei Jugendlichen punkten?

Instagram, Tik Tok, Facebook, Snapchat, Twitter, YouTube,…

Telefonieren? Das ist in der Welt der Jugendlichen schon lange Vergangenheit. Stattdessen kommuniziert man heutzutage mithilfe diverser Plattformen, die zusammengefasst auch unter dem Namen „Social Media“ bekannt sind. Für manche mag diese Materie zwar einschüchternd scheinen, doch für uns Teenager ist das bereits Gang und Gäbe – „Zeitalter der Digitalisierung“ eben. Aber was ist in und was ist out?

Mein Name ist Lea Gutmeier, ich bin eine sechzehnjährige Schülerin, wahrscheinlich zu oft am Handy und dadurch auch perfekt geeignet, um euch in diesem Blogbeitrag die beliebtesten Social Media Apps vorzustellen. Natürlich darf meine eigene Meinung zu den jeweiligen Plattformen aber auch nicht fehlen.

Was ist Social Media überhaupt? – Kurz erklärt

Social Media versucht Menschen weltweit miteinander zu verbinden. Ob Bilder, Videos oder Kurznachrichten. Man teilt seine Erfahrungen, Meinungen sowie Eindrücke mit der gesamten Bevölkerung und kann sich einfach und ohne jegliche Anstrengung mit diversen Internetnutzern austauschen.

YouTube – Vielfalt pur

YouTube kennt jeder. YouTube benutzt jeder.

Obwohl bereits die Mehrheit der Jugend Social Media Plattformen in Anspruch nimmt, gibt es immer noch einige, die sich dagegen wehren. YouTube ist allerdings trotzdem oft auf deren Handys vorhanden. Warum? Der Grund ist, dass sich YouTube genauso wie WhatsApp (Messenger) zu einer „Standard-App“ entwickelt hat und von der Majorität der Jugendlichen sowieso bereits als selbstverständlich betrachtet wird.

Was ist das aber eigentlich? Ohne sofort in Einzelheiten zu gehen, kann man es als Plattform, auf der Videos gepostet und angesehen werden, bezeichnen.

Von Tutorials und Videos mit Lehrinhalten über Gaming und Pranks bis hin zu Hauls und Comedy. Es ist einfach alles dabei. Es gibt Kanäle, die einem etwas beibringen wollen, andere möchten unterhalten und manche posten einfach nur nach Lust und Laune. YouTube kann mit Vielfalt punkten und hat es geschafft, an die Spitze der beliebtesten Social Media Apps zu gelangen.

Laut einer Umfrage von Saferinternet.at wird YouTube bereits von insgesamt 78 % der Jugendlichen in Österreich genutzt und gehört natürlich auch zu meinen Lieblingsplattformen. YouTube ist bei mir jeden Tag im Gebrauch – laut meiner Mama wahrscheinlich sogar zu oft ;). Mit der Hilfe von Travel Vlogs entkomme ich oft dem Alltagsstress. Dieser wird mir aber auch oft durch hilfreiche Lernvideos erleichtert.

 

Instagram – Facebook der Jugend

Bilder, Stories, Likes, Kommentare und DM’s. Instagram ist das Facebook der Jugend.

Hauptsächlich geht es in dieser App darum, die schönsten Momente der Nutzer durch zahlreiche Fotos und Videos mit der gesamten Welt zu teilen. Auf diese kann man mithilfe eines Likes oder eines Kommentars reagieren. Zusätzlich hat man auch die Möglichkeit, Stories zu posten, die anders als die regulären Beiträge, nur 24 Stunden auf dem Profil sichtbar sind, wobei man diese aber auch innerhalb der „Highlights“ (Ordner mit gesicherten Stories) speichern kann, sodass sie immer abrufbar bleiben. Dank DM’s (Direkt Messages) muss man nicht einmal mehr einen eigenen Messenger öffnen, da man auch gleich innerhalb der App mit verschiedenen Nutzern privat kommunizieren kann. Es ist einfach alles dabei und somit auch zurecht einer der beliebtesten Social Media Plattformen.

Um die 71 Prozent (Quelle: ots.at) aller österreichischen Jugendlichen sind Inhaber eines eigenen Instagram-Accounts und geben so der Welt einen kleinen visuellen Einblick in ihr Leben. Seit 2016 bin auch ich Teil der Instagram Community – die App kann sich sogar mittlerweile auf der Spitze meiner persönlichen Topliste der Social Media Plattformen sehen lassen.

 

Twitter – Schnellster Nachrichtenvermittler

Twitter. Man hört es in den Medien immer wieder. Worum geht es in dieser App aber eigentlich?

Twitter ist ebenfalls eine Social Media Plattform und konzentriert sich auf Kurznachrichten – sogenannte Tweets. Diese kann man favorisieren (liken) oder auch retweeten (einen fremden Tweet auf seinem eigenen Profil wiedergeben).

Der größte Pluspunkt ist sicherlich die Schnelligkeit, da Tweets schleunigst geschrieben sind. Man bekommt immer etwas von neuen Geschehnissen in den persönlich relevanten Themenbereichen mit, und ist durch die Zeitungsvertreter ständig up to date.

An sich bin ich auch ein Fan dieser App, benutze sie allerdings trotzdem nicht. Warum? In meinem Umkreis ist es mir einfach aufgefallen, dass Twitter unter uns Jugendlichen sehr gering bis kaum vertreten ist.

 

Snapchat – Freunde im Fokus

Snapchat ist genauso eine App, die sich mit Bildern und Videos auseinandersetzt, trotzdem nicht konkret mit Instagram vergleichbar ist. Snapchat setzt nämlich mehr auf die Kommunikation unter Freunden, anstelle primär auf den Austausch mit der gesamten Welt zu fokussieren. Man addet seine Freunde und schickt anschließend Bilder hin und her, die allerdings nur einmal abrufbar sind und nach dem Ansehen sofort verschwinden. Zusätzlich kann man auch Fotos oder Clips in die persönliche Story stellen, die dann von den geaddeten Freunden 24 Stunden lang angesehen werden können (dasselbe Konzept wie bei den Instagram Stories).

Mit 52 % (Quelle: ots.at) gehört auch Snapchat zu der Elite der Social Media Plattformen. Eine lange Zeit war es sogar meine meistgenützte App, da der Hype vor drei bis vier Jahren enorm war. Der ist zwar immer noch groß, dennoch um einiges zurückgegangen – im Vergleich von 2018 zu 2019 ist die Useranzahl um 7 % gesunken. Nichts desto trotz liebe ich Snapchat für den Freundschaftsfokus und benutze es immer noch gerne.

 

Tik Tok – Neue Ideen

Kreativität pur. Tik Tok ermöglicht den Internetnutzern, kurze Videos zu drehen, die mit Musik bekannter Künstler unterlegt werden können. Oftmals werden die Lippen synchron zu den Songlyrics bewegt oder es wird einfach nur getanzt. Man kann auch lustige Clips mit dem Ton verschiedener Filmszenen filmen, komplett auf eigene Faust singen oder Sketches kreieren.

Ich habe in meinem Umfeld gemerkt, dass diese App und deren Nutzer eher belächelt, als wie bewundert werden. Dennoch ist es auf rund 19 % der Handys in Österreich vertreten. Persönlich habe ich keinen Account und sehe mich ehrlich gesagt auch nicht, in der Zukunft einen zu erstellen.

 

 

 Facebook – zu alt?

Warum kein Facebook mehr? Facebook ist zwar immer noch Spitzenreiter in der Social Media Welt, dennoch nach der Auffassung der Jugendlichen mehr für Erwachsene geeignet. Es wurde einfach von Instagram abgelöst. Zwar gibt es immer noch Jugendliche, die sich mit Facebook beschäftigen, dennoch sinkt diese Zahl von Tag zu Tag. Auch Facebook konnte mich nicht als User gewinnen, da mein Interesse, wie bereits erwähnt, Instagram gilt.

 

Persönlicher Eindruck – meine Erfahrung

Ich bin, so wie der Rest der Jugendlichen, beinahe immer online und verbringe daher auch einen großen Teil meines Tages auf Social Media – YouTube, Instagram sowie Snapchat gehören zu meinen Lieblingsapps und sind so gut wie immer im Einsatz.

Natürlich hat Social Media aber nicht nur positive Aspekte. Hasskommentare, unrealistische Lebensvorstellungen und vor allem Fake-News sind unumstritten die berüchtigte Schattenseite des globalen Netzwerkes. Dennoch überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile – man hat die Möglichkeit Leute mit ähnlichen Interessen aus der gesamten Welt kennenzulernen, Inspirationen zu finden und sein Leben in Bildern und Videos darzustellen.

Es ist Unterhaltung und dient manchmal auch einfach nur zur Ablenkung vom echten Leben.

 

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